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CO2 Atemtraining: Warum CO2 nicht der Feind ist, sondern dein Schutzschild (DG347)

 

Wie der Bohr-Effekt, der Cardihaler und fünf Minuten am Tag dein Nervensystem zurück in Balance bringen

 

Die meisten Menschen, die zu uns kommen und über Brain Fog, Schlafprobleme oder ständige Erschöpfung klagen, würden nie auf die Idee kommen, dass ihr Problem mit dem Atmen zusammenhängt. Sie atmen ja. Sie leben ja. Was soll falsch sein?

In dieser Folge zeige ich dir, warum genau das, was wir in der Schule über Atmung gelernt haben, im Alltag oft mehr schadet als nützt. Und warum CO2 Atemtraining mit dem Cardihaler in fünf Minuten am Tag das verändern kann, was kein Supplement, kein Sport und keine Meditation-App so direkt erreicht: deine Atemchemie.

Was dich erwartet

      Warum die Vorstellung Sauerstoff = gut, CO2 = Abfall physiologisch falsch ist

      Wie der Bohr-Effekt funktioniert und warum CO2 der Schlüssel ist, der die Zelltür für Sauerstoff aufschliesst

      Was bei Hirn-Operationen mit gezielter Hyperventilation passiert und warum das im Stressalltag im Kleinen genauso abläuft

      Wie das glymphatische System dein Gehirn reinigt und warum bewusstes Atmen diese Reinigung tagsüber anregen kann

      Was der Cardihaler ist, wie er funktioniert und warum fünf Minuten reichen

      Konkrete Erfahrungsberichte aus der Cardihaler Challenge mit Claudia Lässer, Pascal Zuberbühler, Chris Fürich und Dr. Mark Allen

 

 

Die Schulbuch Lüge: Sauerstoff und CO2 im Körper

In der Schule haben wir alle das Gleiche gelernt: Wir atmen Sauerstoff ein, weil wir ihn zum Leben brauchen, und wir atmen CO2 aus, weil es Abfall ist. Diese Vorstellung hält sich hartnäckig, ist aber so unvollständig, dass sie in der Praxis irreführt.

Sauerstoff aktiviert das System. CO2 entspannt es. Beides ist nötig. Wer chronisch zu viel atmet, also mehr Luft bewegt, als der Körper im Moment braucht, hat zu viel Sauerstoff im Blut und zu wenig CO2. Das Ergebnis: oxidativer Stress, Entzündungen, schlechte Sauerstoffversorgung der Zellen.

CO2 ist kein Abfallprodukt. CO2 ist ein Steuersignal. Es regelt, wie weit deine Blutgefässe sind, wie das Hämoglobin Sauerstoff abgibt, wie dein Nervensystem zwischen Anspannung und Entspannung wechselt.

Der Atemreiz: Warum du atmest, ist nicht warum du denkst

Wenn du die Luft anhältst und nach kurzer Zeit das Bedürfnis verspürst, wieder zu atmen, dann reagierst du nicht auf Sauerstoffmangel. Dein Hirnstamm registriert ausschliesslich den Anstieg von CO2 im Blut. Das ist der Auslöser.

Dieser Grenzwert ist trainierbar. Menschen mit hoher CO2-Toleranz bleiben unter Druck ruhig. Menschen mit niedriger CO2 Toleranz, was bei chronisch gestressten Personen die Regel ist, atmen schnell und flach, oft ohne es zu bemerken. Ein Teufelskreis: Stress führt zu flacher Atmung, flache Atmung verstärkt den Stress.

Der Bohr-Effekt: Warum mehr Atmen weniger Sauerstoff bedeutet

Christian Bohr hat 1904 beschrieben, was bis heute in jedem Physiologie Lehrbuch steht: Ohne CO2 gibt das Hämoglobin den Sauerstoff in den Zellen nicht ab. Du kannst tief atmen, viel atmen, intensiv atmen. Wenn dein CO2-Spiegel zu niedrig ist, bleibt der Sauerstoff im Blut stecken und kommt nicht dort an, wo er gebraucht wird.

CO2 erweitert die Blutgefässe für besseren Transport. CO2 schliesst die Zelltür auf, damit der Sauerstoff abgegeben wird. CO2 schützt die Mitochondrien vor zu viel oxidativem Stress.

Der Kety Schmidt Effekt: Wenn viel Atmen das Gehirn schrumpfen lässt

Bei Hirn Operationen wird gezielt hyperventiliert, weil der niedrige CO2-Spiegel die Blutgefässe im Gehirn verengt und das Hirn sich physisch zusammenzieht, damit der Chirurg arbeiten kann. Im Stressalltag passiert genau das im Kleinen. Du atmest schneller, der CO2-Spiegel sinkt, dein Gehirn bekommt weniger Blut. Du fühlst dich vernebelt, kannst nicht mehr klar denken. Nicht trotz mehr Atmung. Wegen mehr Atmung.

Bewusstes Atmen aktiviert die Müllabfuhr im Gehirn

Das glymphatische System reinigt das Gehirn von Abfallstoffen wie Beta Amyloiden, die mit neurologischer Alterung verbunden sind. Diese Reinigung läuft vor allem im Schlaf. Was die Forschung der letzten Jahre zeigt: Rhythmisch veränderte CO2-Spiegel durch bewusstes Atmen aktivieren ähnliche Strömungsmuster auch tagsüber. Bewusstes Atmen ist also nicht nur eine Entspannungstechnik. Es ist eine Form von neurologischer Pflege.

Der Cardihaler: Atemtraining in fünf Minuten

Anders Olsson, schwedischer Atemexperte, hat den Cardihaler entwickelt, früher unter dem Namen Carbohaler bekannt. Das Gerät fügt der Atemluft kontrolliert bis zu acht Prozent CO2 zu und reduziert die Sauerstoffaufnahme sanft. Der Effekt: Dein Körper trainiert in jeder Anwendung, höhere CO2 Werte zu tolerieren. Genauso, wie Höhentraining die Sauerstoffaufnahme verbessert oder Intervallfasten den Stoffwechsel umstellt, ein gezielter Reiz, an den sich das System anpasst.

Keine App, kein Kabel, kein Abo. Eine handelsübliche CO2-Gasflasche aus dem Supermarkt, fünf Minuten am Tag. Mehr nicht.

Was die Cardihaler Challenge zeigt

Roman, mein Mitgründer bei Arktis BioPharma, hat nach einer schweren Halswirbel OP nach nur einem Tag die Klinik verlassen, dank intensivem Cardihaler Einsatz vor und nach dem Eingriff. Daraus entstand die Cardihaler Challenge: Zwölf Persönlichkeiten testen das Gerät jeweils dreissig Tage und übergeben weiter.

Claudia Lässer, CEO von Blue TV, fasste ihre Erfahrung so zusammen: einen sehr klaren Kopf, schnelles Herunterkommen, für sie eine komplett neue Körpererfahrung. Pascal Zuberbühler, ehemaliger Goalie der Schweizer Nati, hat das Staffelholz aktuell in der Hand.

FAQ

Ist CO2-Atemtraining für jeden geeignet?

Nein. Menschen mit schweren Lungenerkrankungen, Schwangere, Personen mit instabilem Herz Kreislauf System oder Epilepsie sollten vor der Anwendung mit ihrem Arzt sprechen. Für gesunde Erwachsene ist die Methode bei sachgemässer Anwendung gut verträglich.

Wie schnell spürt man Effekte?

Die meisten Anwender berichten schon nach der ersten Einheit von einem klareren Kopf und tieferer Entspannung. Strukturelle Anpassungen der CO2-Toleranz brauchen mehrere Wochen regelmässiger Anwendung.

Was hat Atmung mit Darmgesundheit zu tun?

Atmung steuert über den Vagusnerv direkt die Verdauung. Wer flach und schnell atmet, hält das Nervensystem im Sympathikusmodus, also im Stress. In diesem Modus sind Verdauungsfunktionen runtergefahren. Bewusste Bauchatmung aktiviert den Parasympathikus und damit die Verdauung. Zusätzlich massiert das Zwerchfell bei tiefer Atmung die Bauchorgane mechanisch und unterstützt den Lymphfluss.

Kann ich CO2 Toleranz auch ohne Gerät trainieren?

Ja. Klassische Atemmethoden wie Buteyko, Wim Hof, oder einfaches Nasenatmen mit verlängerter Ausatmung trainieren die CO2-Toleranz auch. Der Vorteil des Cardihalers: schneller, messbarer, deutlich weniger Zeitaufwand. Der Nachteil: Anschaffungskosten.

 

Links und Ressourcen

      Cardihaler bei Arktis BioPharma: https://arktisbiopharma.ch/products/cardihaler-co2-atmung

      Mehr zur Darm Hirn Achse: https://arktisbiopharma.ch/blogs/podcast/darmglueck-folge-139-darm-hirn-achse

      Alle Folgen Darmglück Podcast: https://arktisbiopharma.ch/podcast

      Interview mit Anders Olsson, Conscious Breathing Institute (englisch)https://arktisbiopharma.ch/blogs/podcast/warum-richtiges-atmen-dein-leben-veraendern-kann-dg301

      Blogartikel über CO2-Training: https://arktisbiopharma.ch/blogs/magazin/cardihaler-challenge-co2-atemtraining-claudia-laesser


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