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„Aber Fondue hat doch keine Laktose…“ 5 Darmgesundheit-Mythen, die ich diese Woche dauernd gehört habe (DG332)

Was wirklich hinter Milchproblemen steckt, wann Supplemente Sinn machen, und wie du mit Analytik Klarheit bekommst

 

Momentan schalte ich gerade Werbung auf Facebook und bekomme viele Kommentare und Bemerkungen, die mir zeigen, dass immer noch so viele Mythen und Fehlannahmen kursieren, was Ernährung und Darmgesundheit angeht.

Deswegen räume ich in dieser Podcastfolge mit 5 typischen Mythen auf, mit denen ich in den letzten Wochen besonders häufig konfrontiert wurde. Von „laktosefrei = Problem gelöst“ bis „nimm einfach Natron“, erkläre ich dir, was oft dahintersteckt und was du stattdessen sinnvoll machen kannst.

In dieser Episode erfährst du:

  • Warum Laktose nicht automatisch der Hauptgrund für Beschwerden nach Milchprodukten ist
  • Wieso Kasein (Milcheiweiss) oft übersehen wird
  • Warum „Natron reicht“ meistens zu kurz greift
  • „Gesundheit darf nichts kosten“: was ich dazu ganz ehrlich denke
  • Weshalb wir die Produkte des Darm Aktiv Bundles nicht einfach „in eine Dose mischen“ können, auch wenn es auf den ersten Blick praktisch wäre

 

 

 

Mythos 1: „Fondue hat doch fast keine Laktose, also kann es nicht daran liegen“

Stimmt, Fondue enthält in der Regel wenig Laktose. Und trotzdem berichten viele: nach dem Fondue Blähbauch, Druck, Bauchweh, Unruhe.

Der Denkfehler ist: Viele setzen „Milchprodukt = Laktoseproblem“ gleich. Dabei gibt es zwei andere Klassiker:

1) Das Milcheiweiss (Kasein)

Manche reagieren nicht auf die Laktose, sondern auf das Milcheiweiss. Und das ist natürlich auch in laktosefreien Produkten drin. Laktosefrei bedeutet also nicht automatisch: beschwerdefrei.

2) Ein ungünstiges Verdauungsmilieu

Wenn Verdauungssäfte und Darmmilieu nicht optimal zusammenspielen, kann Nahrung „liegen bleiben“ und anfangen zu gären. In der Podcastfolge beschreibe ich das als „zu basisch“ und „zu wenig Säure“. Das Bild ist: Es fehlt an Verdauungspower. Gerade das Thema Magensäure wird oft unterschätzt. 

Praktischer Schritt:

Wenn du deutliche Darmprobleme hast: mach mal eine Pause von Milchprodukten, nicht als Lebensurteil, sondern als Testphase. Und parallel unterstützt du dein System gezielt, damit du später wieder mehr Toleranz aufbauen kannst.

 

Mythos 2: „Nimm einfach Natron, dann funktioniert die Verdauungwieder“

Ich bin nicht grundsätzlich gegen Natron, wir haben sogar Natron-Kapseln im Sortiment. Aber: „einfach Natron schlucken“ ist häufig so, wie wenn du bei einem quietschenden Auto das Radio lauter drehst. Du hörst es weniger, das Problem bleibt.

Wenn das Thema tiefer liegt, braucht es oft mehrere Bausteine:

  • Ballaststoffe (zum Beispiel Akazienfaser)
  • Bakterienkulturen (Probiotika)
  • Aminosäuren (zum Beispiel L-Glutamin für die Schleimhaut)
  • je nach Situation zusätzlich Bitterstoffe, Mikronährstoffe, und natürlich: Ernährung

Praktischer Schritt:

Wenn du nach jedem Essen „irgendwas nehmen musst“, ist das ein Zeichen: mach Ursachenforschung statt Dauer-Trickkiste.

 

Mythos 3: „Mit Gesundheit darf niemand Geld verdienen“

Ich verstehe den Gedanken. Und gleichzeitig: Wenn bei mir der Elektriker kommt, sage ich auch nicht „Wie kannst du nur daran verdienen, dass mein Licht nicht geht“. Leistung hat einen Gegenwert.

Und ganz ehrlich: Manchmal hilft bezahlen sogar beim Umsetzen. Wenn etwas einen Preis hat, wird es plötzlich real. Dann setzt du um, denn du hast ja etwas dafür bezahlt.

Zusatzpunkt, der mitschwingt: „Nahrungsergänzung ist überteuert“
Ja, es gibt schwarze Schafe. Aber es gibt auch Produkte, die wirklich etwas können. Und Ballaststoffe sind ein gutes Beispiel: Rechne dir mal aus, wie viel Gemüse du essen müsstest, um täglich konstant auf hohe Mengen zu kommen. Im echten Alltag ist das für viele schwieriger, als man gerne zugibt.

 

Mythos 4: „Mischt doch euer Darm Aktiv Bundle einfach in eine Dose“

Das klingt praktisch, spart vielleicht Verpackung, und man hätte nur noch „ein Pulver“. Im Alltag gibt es aber ein echtes Problem: Feuchtigkeit und Timing.

  • Akazienfasern haben eine gewisse Restfeuchtigkeit.
  • Wenn du das mit Bakterienpulver mischst, können die Kulturen zu früh „aktiv werden“ und die Wirksamkeit leidet über Lagerzeit und Versand.
  • Dazu kommt: Probiotika lässt du idealerweise im Wasser kurz stehen, L-Glutamin solltest du nach dem Einrühren eher zeitnah trinken. Unterschiedliche Logik, unterschiedliche Handhabung.

Alltagstipp aus der Folge:

Du kannst im Glas sehr wohl „fast alles zusammen“ lösen: Akazienfaser + Probiotika mischen, kurz stehen lassen, kurz vor dem Trinken L-Glutamin dazu. So hast du trotzdem nur ein Glas statt drei Rituale. 

 

Mythos 5: „Ich brauche keine Supplemente, ich löse alles über Ernährung“

Wenn du gesund bist, keine Beschwerden hast, und du setzt wirklich konsequent um: Ich bin voll bei dir. Ernährung ist die Basis, ich komme selbst aus dem Ernährungscoaching.

Aber: Wenn schon Beschwerden da sind, Entzündungen, starke Dysbalancen, Allergien, Autoimmun-Themen oder ständige Müdigkeit, dann reicht Ernährung allein oft nicht, oder es dauert deutlich länger. Dann kann gezielte Unterstützung sinnvoll sein, plus Klarheit durch Diagnostik.

 

Der beste nächste Schritt: Klarheit statt Rätselraten

Mikrobiomanalyse (Stuhlanalyse)

Wenn du Verdauungsprobleme hast und wissen willst, was wirklich los ist, ist eine Mikrobiomanalyse oft eine sehr sinnvolle Abkürzung.

Prevent360 Fingerblut-Analyse

Wenn du wissen willst, wie du „insgesamt dastehst“, inklusive Mikronährstoffe und weitere Marker, ist Prevent360 ein spannender Test, mit einer kleinen Blutprobe aus der Fingerbeere.

Beratung

Wenn du unsicher bist, was zu dir passt: Melde dich. Wir helfen dir, den richtigen nächsten Schritt zu wählen. 

Hier alle Links in der Übersicht

Mikrobiomanalyse (Stuhlanalyse): https://arktisbiopharma.ch/products/mikrobiomanalyse-mit-audio-besprechung

Prevent360 Fingerblut-Analyse: https://arktisbiopharma.ch/products/prevent-360 

Darm Aktiv Bundle:https://arktisbiopharma.ch/products/darm-aktiv-bundle-1

Beratung: Telefon/WhatsApp 061 311 77 11,https://arktisbiopharma.ch/pages/beratung-kontakt 

Ebenfalls in der Folge erwähnt:

Natron https://arktisbiopharma.ch/products/natron

Bittertropfen https://arktisbiopharma.ch/products/bittertropfen-bitter-elixier

 

Kontakt und Beratung:

Du willst wissen, welche Analyse für dich Sinn macht oder welche Produkte passen könnten? Melde dich bei uns für eine Beratung.
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Essendenkt „ich brauch einfach laktosefrei“.😉

 

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